hs Reisen und mehr Fahrradreise 2013
9. Tag:  Großenheerse - Stolzenau - Landesbergen - Nienburg - Drakenburg - Bücken - Hoya gefahrene Strecke: 67 km Gesamtstrecke 527 km Wetter: morgens bewölkt, Westwind 3 bft, nachmittags blauer Himmel, Sonne, Wolken, Temperatur zwischen 10 und 15 Grd. C Das Frühstück ist durch den Chef des Hauses persönlich für uns hergerichtet worden. Das Geschirr scheint selbst getöpfert zu sein; Brot, Wurst, Marmelade und Kaffee schmecken gut. Die gekochten Eier haben ein fast !weißes! Eigelb. Ich frage den Wirt, wie er das hinbekommen hat. Er meint, dass manche Bauern ihre Hühner wohl mit Milch füttern würden und deshalb das Gelb fehlen würde. Wir machen uns auf den Weg, der nicht schnurgerade aus, sondern mal links, mal rechts und dann hin und wieder mal zurück geht. Wir passieren viele kleine Dörfer und Weiler. Die Gebäude sind inzwischen rot geklinkert, manche in Fachwerk mit roten Klinker-Ausfachungen. Weiterhin sehen wir ganz viele Kiesgruben - es ist schon erstaunlich wie viel Kies gebraucht wird! In Landesbergen machen wir einen kurzen Abstecher vom Weser- Radweg, um die Hochzeits-Mühle zu besichtigen. Irgendwann ruft Helmut, wir müssten unbedingt anhalten. Grund: Wir haben die 500 km-Marke unserer Tour absolviert. Helmut fotografiert den Kilometerzähler zum Beweis. Wir passieren eine 4.000 Jahre alte Eiche, die in einer Kiesgrube gefunden wurde und nun rechts des Weges "aufgebahrt" daliegt. Teilweise ist sie schon verkohlt. Nach rund 35 km erreichen wir Nienburg. In der Fußgängerzone bestaunen wir einige alte Häuser und genehmigen uns bei einem Bäcker Kaffee und Kuchen. Ein Storch macht sich durch ganz viel "Geklapper" bemerkbar. Nachdem wir uns in der Fußgängerzone ausgiebig ausgeruht haben, machen wir uns auf den weiteren Weg. Wir passieren mehrere kleine Ortschaften und fahren auf teilweise hervorragend - aus EU-Mitteln - asphaltierten Wegen, teilweise auch auf Schotterwegen. In Bücken holt Helmut Geld aus dem Bankautomaten und beschwert sich, dass er nur alte 5er Banknoten bekommen hat. Wir schauen uns die wegen Renovierungsarbeiten geschlossene Stiftskirche St. Mateniani et St. Nicolai von außen an. Gegen 15:00 Uhr kommen wir in Hoya an. Die erste Pension, die wir anfahren, hat wegen Überfüllung geschlossen, Das Hotel Deutsches Haus hat heute Ruhetag. Glücklicherweise finden wir auf der gegenüberliegenden Weserseite noch eine Pension (50.-Euro) in einem alten Fachwerkhaus, die uns aufnehmen kann. Zum Abendessen gehen wir über die Weser zurück und füllen die heute verbrauchten Kalorien wieder auf.
9. Tag - 14.5.2013
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