hs Reisen und mehr Fahrradreise 2013
8. Tag: Hessisch-Oldendorf - Rinteln - Uffeln - Porta Westfalica - Petershagen (OT Großheerse) gefahrene Strecke: 78 km Gesamtstrecke: 458 km Wetter: ganztägig abwechselnd mehr oder weniger Regen, ab und zu auch kein Regen (selten), keine Sonne, Temperatur 10 bis 14 Grd. C. Beim Blick aus unserem Pensionszimmer stellen wir angenehm überrascht fest: "www.wetter.com" hat nicht recht: es ist trocken, nur der Himmel ist tiefgrau. Nachdem wir alles gepackt haben, gehen wir ein Stockwerk tiefer und dürfen im Wohnzimmer unser Frühstück zu uns nehmen. Wir genießen in Ruhe, was uns aufgetischt worden ist, unterhalten uns ein wenig mit der Vermieterin, die uns erzählt, dass sie nächstes Jahr achtzig wird. Wir machen einen kurzen freundlichen Eintrag ins Gästebuch und starten kurz darauf. Allerdings: nun hat "www.wetter.com" leider doch recht: es nieselt. Unser erstes Ziel ist Rinteln, das wir bei bedecktem Himmel, ab und zu ein paar Regentröpfchen im Schnelldurchgang besichtigen - das sollte im Übrigen heute die einzige Stadt sein, die wir uns angesehen haben. Für mehr hatten wir aufgrund des Wetters einfach keine Lust. Wir kommen wieder nach Nordrhein-Westfalen. Bad Oeynhausen lassen wir auf der linken Weserseite liegen, dafür haben wir in Uffeln bei einem Bäcker fast eine Stunde Kaffeepause gemacht. Jeder hat zwei Stück Kuchen vertilgt, Kaffee wurde kostenlos nachgegossen). Unser Weg geht nun Richtung Porta Westfalica. Das Kaiser-Wilhelm- Denkmal auf der anderen Seite der "Pforte" sehen wir nur schemenhaft, so dunstig ist es. Wir überqueren die Weser und gelangen nach kurzer Zeit nach Minden. Dort flüchten wir erneut wegen des Regens unter ein Dach (Minigolfplatz). Auch Minden interessiert uns heute nicht weiter, so dass wir schnell zum Wasserstraßenkreuz gelangen, wo der Mittellandkanal die Weser kreuzt. Anschließend geht es an der träge dahinfließenden bzw. im Stau befindlichen Weser dahin. Bei der Porta Westfalica haben wir das Mittelgebirge verlassen, und nun fahren wir durch die flache norddeutsche Tiefebene. In Petershagen liegt erneut ein Atomkraftwerk an der Weser. Wir suchen nun ein Hotel und entscheiden uns für den Mühlengasthof "Zum letzten Streich" im Petershagener Ortsteil Großenheerse (54.--Euro). Allerdings müssen wir dazu noch einmal 12 km in Angriff nehmen - und es regnet penetrant unerfreulich. Die Fahrräder dürfen wir in der alten Mühle unterstellen. Das Zimmer ist relativ klein, das Bad ausreichend und mit Fliesenstückchen als Mosaik gekachelt (ein wenig im Stil von Hundertwasser).
8. Tag - 13.5.2013
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