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© Hans Schönherr 2012-2018
Timmi / © Diana Lamm
Jahr 2017 21. Dezember 2017 Endlich, endlich, endlich habe ich meine Chefin dazu gekriegt, wieder über meine Erlebnisse zu schreiben. Eigentlich sollte es ja ein Tagebuch werden mit regelmäßigen Einträgen, aber wie es halt immer so ist, alles andere ist dann doch noch viel wichtiger. Nachdem Sylvester 2016 das Büroschild zugeklebt worden ist, hat meine Chefin im Januar und Februar ihr Büro ausgeräumt. Erst stand ein riesiger Container im Flur für das Altpapier, danach flogen die Büromöbel raus und ganz zum Schluss wurden die Wände blau gestrichen und ein großes Schlafsofa angeschafft. Das ist für meine beiden Zweibeiner jetzt der „Blaue Salon“, der für unsere Gäste reserviert ist. Mir ist das aber ziemlich egal, denn seit ich einmal nachts (meine Zweibeiner haben davon gar nichts mitbekommen) von der Treppe gestürzt bin, ist die Treppe einer meiner größten Feinde, die von mir ignoriert wird: Selbst, wenn oben jemand mit der allerleckersten Wurst steht, gehe ich da nicht mehr hoch, sondern schlafe nur noch im Flur im Erdgeschoss. Nach den Umbaumaßnahmen sind wir sofort mit unserem neuen Wohnmobil, an das ich mich erst einmal gewöhnen musste, das aber gar nicht so schlecht ist) nach Sizilien aufgebrochen: Sechs Wochen am Stück waren wir unterwegs. Für mich war das aber nicht immer so lustig: Zuhause habe ich ganz viel Wald, in dem ich meine wichtigen Geschäfte erledigen kann, und was gab es dort: So gut wie nix! Einmal musste ich mich sogar mit einer kleinen grünen Verkehrsinsel und einem winzigen Busch begnügen. Und dann die vielen wilden Hunde, die sich mir gegenüber manchmal ganz schön blöd benommen haben: Einmal musste mein Chef sogar mit dem Fuß dazwischen gehen, weil so ein ungepflegtes Etwas von Hund aus dem Schlaf hochsprang und auf mich losging. Da lobe ich mir doch Südschweden, da waren wir nämlich im Juli. Da konnte ich bei schönem Wetter nach Herzenslust im Wald stöbern und auch sonst die Zeit wunderbar genießen. Die Leute waren da sehr nett und sogar als Hund war man auch gerne gesehen. Im August haben uns dann Bettina und Florian, der Sohn von meinem Chef besucht. Da war dann fast die ganze Zeit von Hochzeit die Rede. Die sollte im Oktober in Bayern, wo die beiden zu Hause sind, stattfinden. Sehr schnell musste ich feststellen, dass ich nicht mit eingeladen war. Schade eigentlich, aber durchaus auch vernünftig, hatte ich doch keine Lust, die ganze Hochzeitsfeier über im Wohnmobil bleiben zu müssen. Und das wollten mir auch meine Zweibeiner nicht antun. Alles in allem waren wir in diesem Jahr viel unterwegs. Seit 1. November steht das Wohnmobil nun trocken in der Halle, und wir dürfen erst am 1. März wieder los (Saisonkennzeichen). Seitdem schlagen wir uns mit Dauerregen herum. Dort, wo ich immer spazieren gehe, ist nur noch Matsche, was mich ja eigentlich überhaupt nicht stört, aber meine Chefin ist darüber überhaupt nicht glücklich. Das Jahr 2017 geht langsam aber sicher zu Ende, aber was mir in den letzten Wochen passiert ist, das wünsche ich nicht einmal meinem Erzfeind Paul, der ja eigentlich ganz friedlich ist, mich aber vor ganz langer Zeit vermöbelt hat, so dass ich ihn einfach nicht mehr leiden kann. Ende November stellt mein Chef fest, dass an meinem rechten hinteren Bein ein dicker Knoten zu spüren ist. Sollte das schon wieder so ein blöder Tumor sein? So sind wir natürlich gleich zu Doc Voß. Nachdem er aus dem Knoten eine Probe entnommen hatte, mussten wir im Wartezimmer auf das Ergebnis warten. Das dauerte ziemlich lange, und mein Chef meinte, das würde nichts Gutes verheißen. Um es kurz zu machen, es war wieder ein Tumor, der – wie sich später im Labor herausstellte – aber gutartig war, Am 28. November  sollte ich operiert werden. Ich habe mir nur gedacht, noch einmal ziehe ich das alte T-Shirt von meiner Chefin, das ich nach meiner Operation von vor zwei Jahren ganz lange Zeit tragen musste, nicht an. Die Operation hat wohl ziemlich lange gedauert und als ich wach wurde, hatte ich so einen saublöden Kragen um, wohl um mich davor zu bewahren, an der Wunde zu schlecken. Meine Chefin wollte mir das aber ersparen und hat zwei Nächte mit mir im Wohnzimmer verbracht. Und nun habe ich immer eine Socke über dem Verband. Auf Socken herumzuschlecken macht keine Spaß, und so lasse ich das lieber. Leider konnte Dr. Voß die Stelle, wo er den Tumor hatte, nicht ganz schließen, weil an dieser Stelle kaum Gewebe und auch keine Haut zur Verfügung waren. Seitdem habe ich ein Loch mit einem Durchmesser von rund zwei Zentimetern, das von selber zuheilen muss. Könnt Ihr Euch vorstellen, was das zu bedeuten hat? Regelmäßig zum Verbinden auf den Behandlungstisch von Dr. Voß – kein bisschen lustig, Schmerzen, bis der Arzt kommt – kein bisschen lustig, nur kurze Spaziergänge – kein bisschen lustig, Toben mit meinem Kumpels auch tabu – kein bisschen lustig, an der Leine laufen, damit ich nicht ins Wasser abhaue – kein bisschen lustig. Allerdings werde ich jedes Mal von Dr. Voß mit ganz vielen Leckerlies belohnt. Meine Chefin hat ihm aber gleich gesagt, dass er dann nicht schimpfen darf, wenn ich nicht unter 40 Kilogramm komme! Dr. Voß ist wirklich ein prima Arzt, auch wenn er mich immer wieder so zurichten muss. Aber da kann er ja gar nichts dafür. Und seine Mitarbeiterinnen habe ich auch alle so richtig gerne. Letztens hat Frau Völz meine Wunde versorgt, weil Dr. Voß keine Zeit hatte, und das hat sie wirklich ganz prima gemacht. Morgen müssen wir noch einmal zum Verbinden in die Praxis. Dann ist erst einmal Weihnachten, wir kriegen Besuch und ich hoffentlich gaaanz viele Geschenke und Rinderohren. Fröhliche Weihnachten Euch allen! Nach Weihnachten melde ich mich dann wieder: Meine Chefin hat hoch und heilig versprochen, mein Tagebuch im neuen Jahr immer auf dem Laufenden zu halten. Jahr 2016 Leider hatte meine Chefin in diesem Jahr nur wenig Zeit, mir bei den Blog- Einträgen zu helfen. Natürlich habe ich großes Verständnis dafür, hat meine Chefin in diesem Jahr doch noch selbständig gearbeitet mit dem Ziel, Sylvester 2016 ihr Kanzleischild abzubauen. Vielleicht hat sie dann im nächsten Jahr auch mehr Zeit, diesen Blog zu schreiben. Nun ja, das Jahr 2016 war allerdings auch nicht so spannend. Ich hatte ein ausgesprochen ruhiges Hundeleben mit Futtern, Schlafen, spazieren gehen, aber auch mit Toben und ein bisschen Unsinn machen. Das läuft dann immer so ab: Ich klaue einen Schuh (was muss der auch im Flur herumstehen) oder eine Mütze, meine Chefin schimpft ein klein wenig mit mir. Bringe ich den Schuh oder Hut dann auf ihr Kommando zurück, kriege ich immer eine kleine Belohnung. Meine Chefin merkt gar nicht, dass das natürlich meine Absicht ist. Aber vielleicht will sie das auch gar nicht merken? Den Sommer über bin ich Samstags mit meiner Chefin in der Hundeschule zum Agility. Über Hürden springen, durch Tunnels, über einen Steg und auch über eine Wippe laufen, das lasse ich mir nicht zweimal sagen, denn hinterher gibt es immer ein Stück Käse als Belohnung. Meine Chefin muss da ganz schön schnaufen, so schnell sause ich über den Platz. Macht gar nix, sie will ja fit bleiben. Beim ersten Turnier, das wir beide mitgemacht haben, haben wir auch gleich den 4. Platz bei den Fortgeschrittenen erkämpft. Erst wollten sie uns in Anfängergruppe stecken, aber dazu hatten weder meine Chefin noch ich Lust. Vielleicht wären wir da sogar Erste geworden. Dienstags bin ich dann meistens bei Jasmin und Christian. Die haben eine Hundepension, und da liegen wir alle in einem Raum. Manchmal sind Kumpels von mir da (am liebsten sind mir ja nette und hübsche Hundemädchen), und manchmal sind auch welche da, die ich nicht so gerne mag, aber wahrscheinlich mögen die mich auch nicht so richtig. Aber Jasmin und Christian, das sind wirklich ganz tolle Zweibeiner: Ich freue mich immer, wenn Jasmin mich morgens an der Tür empfängt (Christian schläft da noch, glaube ich jedenfalls), aber wenn mein Chef mich dann abends abholt, freue ich mich genauso. Zuhause mache ich dann immer noch extra Dummheiten: Naja, wenn man den ganzen Tag folgen musste, ist das nur mehr recht als billig. Mit dem Wohnmobil waren wir natürlich auch unterwegs. Nicht so lange, wie mein Chef sich das gerne gewünscht hätte, denn meine Chefin musste ja ihr Büro auflösen. Im Sommer haben wir uns in Deutschland herumgetrieben. Die Schwester meiner Chefin hatte im Juni ihren 60sten Geburtstag, und der wurde natürlich groß gefeiert. Leider durfte ich nicht so durch die Gaststätte jagen, wie ich das so gerne gewollt hätte. Aber dabei sein zu dürfen, ist ja auch schon was. Im September sollte es dann auch noch mal zum Wandern gehen. Wir wollten uns mit Brigitte und Helmut, zwei lieben Freunde von meinen Zweibeinern, in Oberwiesenthal im Erzgebirge treffen. Am Tag vorher bin ich mittags die Böschung hochgejagt, und was sag ich Euch, irgendwie tat mir das plötzlich ganz doll im Rücken weh. Ich habe sogar ein wenig gejault, und ich bin nun wirklich kein Weichei. Abends hatte ich dann noch größere Schmerzen, aber nachts, das war der Hammer. Beim Aufstehen bin ich auf dem Laminat weggerutscht, und das hat so weh getan, dass ich ganz laut aufgejault habe. Morgens hat mein Chef sofort bei meinem Tierdoc Voß angerufen. Der war aber an diesem Tag nicht in der Praxis. Eine andere Tierarztpraxis war so nett, uns sofort einen Termin zu geben und nun ratet mal, was ich hatte: Einen Hexenschuss!!!! Eine dicke Spritze und Tabletten halfen mir dann aber schnell wieder auf die Beine, und wir konnten doch zum Wandern fahren. Ein wenig sollte ich mich aber noch schonen, aber was so ein alter Haudegen ist wie ich, der lässt sich nicht unterkriegen. Das Jahr 2016 ging dann alles in allem für mich sehr ruhig zu Ende. Jahr 2015 Montag, 20. Juli 2015 Heute waren wir bei Doc Voß, und er hat die Fäden von meiner Narbe herausgezogen. Ist wirklich toll, dass ich jetzt wieder alles darf. Ich habe gleich mit meinem Kumpel Tobi ein Rennen durch den Wald und über die Wiese veranstaltet, und ins Wasser bin ich auch gleich gegangen. Dienstag, 14. Juli 2015 Meine Chefin ist ganz erleichtert - gerade hat Doc Voß angerufen und ihr erzählt, dass die Untersuchung von dem was der Doc weggeschnitten hat, gut ausgegangen ist. Es ist “nur” der Typ I von den Mastzellen, wir brauchen nichts weiteres zu unternehmen, damit ich wieder gesund werde. Aber leider nützt es nichts: Ich muss immer noch ein doofes T-Shirt anziehen, und Toben und ins Wasser darf ich immer noch nicht! Freitag, 10. Juli 2015 Heute ist mein Chef mit dem Liegerad weggefahren, er will einmal durch Deutschland fahren und lässt mich einfach allein mit meiner Verletzung - glücklicherweise habe ich noch eine Chefin, die gut für mich sorgt. Mittwoch, 8. Juli 2015 Ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie ich leide. Mir tut alles weh, und mein Lebensmut kann eigentlich nur durch Würstchen aufrecht erhalten werden. Wahrscheinlich fragt Ihr Euch, was passiert ist? Ich werde es gleich erklären:   Wir waren kaum vom Urlaub in der Provence zurück, da machte Chef einen Termin bei Doc Voß aus, weil ich ja jährlich geimpft werden musste. Wir waren also letzten Freitag dort, ich bekam meine Impfung und dachte alles wäre o.K. Aber weit gefehlt. Chef meinte zu Dr. Voß, er soll sich mal die Beule auf meiner Haut hinter dem linken Ellenbogen anschauen. Der Doc hatte auch nichts besseres im Sinn, als mit einer Nadel da rein zu pieken - tat nicht weh. Allerdings machte er ein bedenkliches Gesicht, als er sich die Probe unter dem - so nennt man es wohl - Mikroskop angeschaut hatte: Er meinte, da müsse operiert werden - das ist ein Mastzellentumor. Ich hatte natürlich keine Ahnung, was das bedeutet, aber Chef war ziemlich beunruhigt, als er das hörte. Heute hatten wir wieder einen Termin bei Doc Voß. Ich stand auf dem Tisch, er fummelte irgendwie an meinem linken hinteren Bein rum, und schwupps war ich weggetreten. Als ich wieder aufwachte, war ich zienlich schwach und zittrig. An meiner linken Schulter klebte ein riesiges Pflaster - so nennen es wohl die Zweibeiner. Nach einiger Zeit war ich wieder so stark, dass ich mehr oder weniger gradlinig zu der kleinen grauen Kiste gehen konnte, und wir fuhren wieder nach Hause.   Chefin war froh, mich wiederzusehen. Allerdings machten Chef und Chefin dann etwas Komisches: Sie zogen mir ein altes T-Shirt von Chefin an, damit der Verband - so meinten sie - nicht so schnell abgeht. Nachdem mir auch alles ziemlich weh tat, hatte ich allerdings auch keine Lust, mich viel zu bewegen und genoss es, dass mir ab und zu ein Würstchen kredenzt wurde. Montag, 1. Juni 2015 Spannend, was so alles passieren kann: Ihr glaubt es gar nicht, aber ich habe eine E-Mail bekommen!!! Zum ersten Mal in meinem Leben gab es eine E-Mail für mich - ich bin richtig stolz, dass jemand meine Homepage gelesen hat. Und das schönste daran ist, dass dieser Jemand genauso heißt wie ich: Timmi! Natürlich hatte ich bisher gedacht, dass ich der einzige Timmi auf der Welt bin - nun gibt es noch einen zweiten. Ich kopiere mal die E-Mail hierhin, damit Ihr sie alle lesen könnt: Hallo TIMMI! Ich heiße auch „Timmi“ und mein Frauchen hat zufällig DEINE Seite gefunden!  Hurra! Endlich mal ein anderer Timmi, der „Timmi mit i hinten“ heißt, so wie ich! Mein Frauchen baut zur Zeit meine Seite ein wenig um! Hast Du etwas dagegen, wenn mein Frauchen zu Dir verlinkt? Vielleicht hat Dein Herrchen ja einen Banner oder ein Foto von Dir, das wir zum Verlinken haben dürfen? Viele Grüße senden Timmi und Frauchen Diana Und natürlich habe ich auch Fotos von dem anderen Timmi, die baue ich hier gleich mal ein. Der andere Timmi sieht wirklich  sehr toll aus - ist ja auch ein bisschen mit meiner Rasse verwandt. Ich habe auf seiner Homepage gesehen, dass sein Papa ein Goldie gewesen ist (und der Rest ist mir eigentlich egal, auch Terrier sind ganz nett, so wie mein Freund Tobi). Natürlich habe ich ihm auch ein aussagekräftiges Foto von mir geschickt. Vielleicht kann man es ja auch bald hier sehen: http://timmis- welt.beepworld.de/ Dienstag, 12. Mai 2015 Heute war ein aufregender Tag: Ich habe Hundebesuch bekommen! Nachdem mein Chef mich richtig neugierig gemacht hat, war ich natürlich gespannt darauf, wer Clyde ist. Als der Besuch dann kam, war die Aufregung groß, ich wusste ja schließlich nicht, was mich erwartet. Als es endlich klingelte und Clyde zusammen mit Wiebke und Klaus vor der Tür stand, habe ich natürlich erst einmal ganz laut gebellt. Es war dann auch zunächst ein ziemliches Gewusele, bis wir uns alle aneinander gewöhnt hatten. Allerdings war Clyde auch später noch ein bisschen verschreckt, aber das ist natürlich auch nicht so verwunderlich, war doch erstens alles etwas fremd für ihn und zweitens war ich doch ziemlich viel größer als er, so dass ich ihm wohl auch Respekt einflößte. Chefin und Chef haben Wiebke und Klaus übrigens auch zum ersten Mal gesehen. Chef war auf Wiebke im Internet gestoßen, weil er ihren Blog über ihre Jakobswegwanderung gefunden und dann Kontakt mit ihr aufgenommen hatte. Jetzt hat sie sogar ein Buch darüber geschrieben, das Chef ziemlich gut findet - hat er mir jedenfalls gesagt. Das Buch heißt “Manchmal muss man einfach weiterlaufen ...”

Unsere Menschen haben sich jedenfalls ziemlich lange gut unterhalten und

dann auch noch gemeinsam gegessen, nachdem wir abends einen kleinen

Spaziergang gemacht haben.

Samstag, 7. März 2015

Stellt Euch vor, heute haben sich die Zweibeiner eines weiteren Bruders von mir gemeldet. Mein Bruder heißt Max - das ist auch ein toller Name. Ich finde es schön, dass ich nun schon Fotos von zwei Brüdern von mir habe! Nachdem ich nun schon so schöne Fotos habe, werde ich sie auf einer eigenen “Familienseite” unterbringen. Ihr könnt sie dort anschauen.

Freitag, den 13. bis Donnerstag, den 19. Februar 2015

Zwischenzeitlich geht es meiner Pfote wieder ganz gut, und ich merke

nichts mehr von der Blessur.

Aber stellt Euch vor, was meine Zweibeiner vorhatten: Sie wollten am

Freitag den 13.!!! in den Urlaub fahren! Ich dachte, da fahre ich lieber nicht

mit - aber alles zetern half nichts: Ich musste mit in die kleine graue Kiste.

Die beiden hatten so viel eingepackt, dass sogar mein Schlafplatz auf dem

Rücksitz ein bisschen mit Gepäck belegt war, so dass ich mich ganz klein

machen musste. Glücklicherweise fuhren wir nicht so weit, sondern nur bis

St. Peter-Ording. Und es passierte nichts - trotz des Datums!

Wir nahmen wieder, wie schon im letzten Jahr, im Hotel “Landhaus

Ellerbock” unser Quartier. Wir bekamen wieder das selbe schöne große 

Zimmer, und ich musste ziemlich lange und ziemlich viel schnüffeln, bis ich

mich an die neuen Gerüche gewöhnt hatte. Die Chefin des Hotels mag ich

schon sehr gerne; sie hat mich auch gleich wiedererkannt und gestreichelt!

Chef und Chefin machten mit mir wieder viele schöne Spaziergänge durch

die kleinen Wäldchen, aber auch am seeeeehr großen Strand. Auch wenn

es nicht gerade sehr warm war, machte es dennoch viel Spaß

herumzulaufen, fremde Gerüche kennenzulernen und auch

Hundebekanntschaften zu machen. Bei den Morgenspaziergängen liefen

uns immer mal wieder Rehe und kleine Häschen über den Weg, aber ich

konnte mich immer bremsen und jagte ihnen nicht nach, auch wenn es mal

ganz schön gewesen wäre. Aber ich weiß ja, dass meine Zeibeiner das nicht mögen. Auch wenn es in St. Peter ganz schön gewesen ist, war ich froh, als ich nach ein paar Tagen wieder zuhause schlafen durfte und wieder mit meinen Kumpeln toben konnte.

Freitag, 6. Februar 2015

Wir mussten heute nochmal bei Doc Voß vorbei schauen. Glücklicherweise meinte er: “Den Verband brauchen wir nicht mehr!” Ihr könnt mir glauben, wie froh ich darüber war. Da ich allerdings die kaputte Kralle immer mit der Zunge untersuchen musste, zog mir Chefin dann eine Socke darüber. Na ja, auch damit kann ich leben. Und ich war froh darüber, dass wir mittags wieder bei der Hunderunde dabei waren und ich meinen Freund Tobi wieder sah.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Nachdem ich am Morgen immer noch humpelte und mit der verletzten

Pfote nicht auftreten konnte, beschloss Chef, mich nochmal zu Dr. Voß zu

bringen. Nachdem er den Verband abgenommen hatte, meinte er, dass der

Nagel gezogen werden müsste. Ich hatte natürlich erhebliche Bedenken,

dass das weh tun würde, aber er sagte: “Timmi, Du wirst gleich ganz tief

schlafen und nichts davon merken” Und tatsächlich: Als ich aufwachte, lag

ich auf einer Decke im anderen Raum und hatte einen neuen Verband. Es

dauerte allerdings noch eine Weile, bis ich wieder auf allen Vieren stehen

konnte. In der Zwischenzeit streichelten mich aber mein Chef und die nette

Assistentin vom Doc. Als wir dann zum Auto gingen, habe ich fast nicht

mehr gehumpelt. Chef meinte dann noch, dass wir ein paar Tage gar nicht

spazieren gehen würden. Nachts konnte ich dann wieder ziemlich gut schlafen.

Dienstag, 3. Februar 2015

Leider wurde es mit meiner Pfote nicht besser. Heute Morgen musste ich natürlich wieder mit meinen Kumpeln toben - und was war das Ergebnis? Ich musste humpelnd nach Hause trotten. Als ich wieder Zuhause war, mochte ich mich nicht mehr bewegen und verzog mich auf meine Lieblingsdecke. Chefin und Chef waren - glaube ich - ziemlich besorgt und meinten schließlich, dass ich mal zum Doc müsste, der sich das anschauen sollte. Also packte mich mein Chef ins Auto, und wir fuhren zu unserem neuen Tierarzt Dr. Voß (mein Freund Dr. Grebe hatte ihm die Praxis verkauft, weil er auch schon in den Ruhestand gehen wollte). Mit dem Neuen verstehe ich mich aber auch ganz gut - er gibt mir immer Leckerlies, wenn wir mit der Behandlung fertig sind.  Mir wurde die Kralle mit einer Salbe eingestrichen, und dann bekam ich einen Verband, der fünf Tage daran bleiben sollte. Leider tat mir die Kralle noch mehr weh als vorher, so dass ich teilweise auf drei Beinen laufen musste.

Montag, 2. Februar 2015

Ich habe mich verletzt. Heute ist mir beim Toben an der rechten Vorderpfote die Daumenkralle kaputt gegangen - sie hat sich einfach gespalten. Ihr könnt mir schon glauben, dass das ganz schön weh getan hat, wenn ich irgendwie dagegen gestoßen bin.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Hurra, ich habe ein Brüderchen von mir gefunden - nein eigentlich hat es mein Chef gefunden: Heute hat eine Frau ihm eine Mail geschickt, dass  sie die Chefin von Diego ist. Und Diego ist mit mir zusammen am 30. April 2010 auf die Welt gekommen. Er ist somit - die Menschen würden sagen - ein Zwillingsbruder von mir. Die Frau hat mir auch ein paar hübsche Fotos von ihm mitgeschickt, eins davon habe ich rechts eingestellt - da sieht er fast aus wie ich. Ich werde die anderen Bilder aber auch noch auf einer Extra-Seite zeigen.

Sonntag, 26. Januar 2015

Ich habe beschlossen, ab heute die wichtigsten Ereignisse aus meinem Leben auf die Homepage zu setzen. Dafür habe ich diesen Blog eingerichtet. Ich werde nicht über jeden Tag berichten, sondern nur über das, was ich als erwähnenswert erachte.
unser Bersuch: Clyde / Foto: Wiebke Beyer
ist es nicht furchtbar - dieses T-Shirt?