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Reisen und mehr
© Hans Schönherr

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meine Tagebücher

Jahr 2016

Leider hatte meine Chefin in diesem Jahr nur wenig Zeit, mir bei den Blog-Einträgen zu helfen. Natürlich habe ich großes Verständnis dafür, hat meine Chefin in diesem Jahr doch noch selbständig gearbeitet mit dem Ziel, Sylvester 2016 ihr Kanzleischild abzubauen. Vielleicht hat sie dann im nächs- ten Jahr auch mehr Zeit, diesen Blog zu schreiben. Nun ja, das Jahr 2016 war allerdings auch nicht so spannend. Ich hatte ein ausgesprochen ruhiges Hundeleben mit Futtern, Schlafen, spazieren gehen, aber auch mit Toben und ein bisschen Unsinn machen. Das läuft dann immer so ab: Ich klaue einen Schuh (was muss der auch im Flur herumstehen) oder eine Mütze, meine Chefin schimpft ein klein wenig mit mir. Bringe ich den Schuh oder Hut dann auf ihr Kommando zurück, kriege ich immer eine kleine Belohnung. Meine Chefin merkt gar nicht, dass das natürlich meine Absicht ist. Aber viel- leicht will sie das auch gar nicht merken? Den Sommer über bin ich Samstags mit meiner Chefin in der Hundeschule zum Agility. Über Hürden springen, durch Tunnels, über einen Steg und auch über eine Wippe laufen, das lasse ich mir nicht zweimal sagen, denn hinterher gibt es immer ein Stück Käse als Belohnung. Meine Chefin muss da ganz schön schnaufen, so schnell sause ich über den Platz. Macht gar nix, sie will ja fit blei- ben. Beim ersten Turnier, das wir beide mitgemacht haben, haben wir auch gleich den 4. Platz bei den Fortgeschrittenen erkämpft. Erst wollten sie uns in Anfängergruppe stecken, aber dazu hatten weder meine Chefin noch ich Lust. Vielleicht wären wir da sogar Erste geworden. Dienstags bin ich dann meistens bei Jasmin und Christian. Die haben eine Hundepension, und da lie- gen wir alle in einem Raum. Manchmal sind Kumpels von mir da (am liebsten sind mir ja nette und hübsche Hundemädchen), und manchmal sind auch welche da, die ich nicht so gerne mag, aber wahr- scheinlich mögen die mich auch nicht so richtig. Aber Jasmin und Christian, das sind wirklich ganz tolle Zweibeiner: Ich freue mich immer, wenn Jasmin mich morgens an der Tür empfängt (Christian schläft da noch, glaube ich jedenfalls), aber wenn mein Chef mich dann abends abholt, freue ich mich genauso. Zuhause mache ich dann immer noch extra Dummheiten: Naja, wenn man den ganzen Tag folgen musste, ist das nur mehr recht als billig. Mit dem Wohnmobil waren wir natürlich auch unterwegs. Nicht so lange, wie mein Chef sich das gerne gewünscht hätte, denn meine Chefin musste ja ihr Büro auflösen. Im Sommer haben wir uns in Deutschland herumgetrieben. Die Schwester meiner Chefin hatte im Juni ihren 60sten Geburtstag, und der wurde natürlich groß gefeiert. Leider durfte ich nicht so durch die Gaststätte jagen, wie ich das so gerne gewollt hätte. Aber dabei sein zu dürfen, ist ja auch schon was. Im September sollte es dann auch noch mal zum Wandern gehen. Wir wollten uns mit Brigitte und Helmut, zwei lieben Freunde von mei- nen Zweibeinern, in Oberwiesenthal im Erzgebirge treffen. Am Tag vorher bin ich mittags die Böschung hochgejagt, und was sag ich Euch, irgendwie tat mir das plötzlich ganz doll im Rücken weh. Ich habe sogar ein wenig gejault, und ich bin nun wirklich kein Weichei. Abends hatte ich dann noch größere Schmerzen, aber nachts, das war der Hammer. Beim Aufstehen bin ich auf dem Laminat weggerutscht, und das hat so weh getan, dass ich ganz laut aufgejault habe. Morgens hat mein Chef sofort bei meinem Tierdoc Voß angerufen. Der war aber an diesem Tag nicht in der Praxis. Eine andere Tierarztpraxis war so nett, uns sofort einen Termin zu geben und nun ratet mal, was ich hatte: Einen Hexenschuss!!!! Eine dicke Spritze und Tabletten halfen mir dann aber schnell wieder auf die Beine, und wir konnten doch zum Wandern fahren. Ein wenig sollte ich mich aber noch schonen, aber was so ein alter Haudegen ist wie ich, der lässt sich nicht unterkriegen. Normalerweise sind wir zu Weihnachten immer zuhause. Dieses Jahr hatte mein Chef aber die merkwürdige Idee, dass wir Weihnachten auch einmal woanders verbringen könnten. Nachdem er lange im Internet gesucht hatte, kam er auf die Idee, dass wir wieder einmal nach St. Peter-Ording ins Landhaus Ellerbrock fahren könnten. Ergebnis war. dass wir erstmals nicht zuhause feierten, sondern in einem Hotel. Für mich hatten Chef und Chefin ja ausreichend Futter mitgenommen. Sie selbst aber hatten an den Feiertagen nicht gerade viel Auswahl wo sie zum Essen hingehen konnten. Ich hatte jedenfalls genügend Möglichkeiten am Strand zu toben, was mir sehr gefiel. Das Jahr 2016 ging dann alles in allem für mich sehr ruhig zu Ende.
Tolle Beschäftigung - liegt gut im Magen Spreewaldtour - grandios Toben am Stran mit der Chefin Toben am Stran mit der Chefin zurück zu Timmis Startseite zurück zu Timmis Startseite  Rückenlage - was Helmut kann, kann ich schon lange Abkühlung meine Familie im Erzgebirge