© Hans Schönherr 2012 Hallo Welt!   Ich freue mich mich riesig, dass mir mein Chef eine eigene Seite auf seiner Homepage zur  Verfügung stellt, damit mich die ganze Welt kennen lernen kann.   Zunächst möchte ich mich aber hier kurz vorstellen - mein Chef meint, dass es sich so  gehört.  Also: Ich bin ein schokobrauner Labrador-Retriever und mein Name ist   Timmi so werde ich jedenfalls genannt.  Mein richtiger Taufname ist eigentlich “Little Mountain’s  chocolate Elton”, das steht jedenfalls in der Urkunde, die meine Chefin und mein Chef im  großen Schrank aufbewahren. Sie meinen aber, dass wir diese nicht mehr brauchen und  der Name auch viel zu umständlich ist. So haben sie mich einfach Timmi genannt.  Ich bin am 30. April 2010 im Klöpperhof in  Lichtenau (in der Nähe von Paderborn)  zusammen mit sechs Schwestern und  Brüdern geboren. Meine Mama heißt  Melly - sie hat auch einen umständlichen  langen Namen -  und mein Papa Nico  (Quacks v. Klöpperhof). Meine Mami ist  auf dem oberen Bild zu sehen - ist sie  nicht sehr schön? Papa ist unten zu sehen - er war ein richtig toller Rüde, so wie man  sich einen braunen Labrador eben  vorstellt. Ich habe ihn leider so gut wie gar nicht gesehen - er wurde immer ein bisschen  von uns ferngehalten. Leider ist Papa letztes Jahr schon gestorben.   Die Menschenmuttter während der ersten zehn Wochen heißt Renate. Sie brachte mir  zusammen mit meiner Hundemama alles wichtige bei, was ein Hund im Umgang mit  Menschen und anderen Artgenossen wissen muss. Wir hatten auch schnell ein Frauchen  gefunden, das mich später bei sich aufnehmen wollte - es stellte sich aber heraus, dass sie  eine Hundehaarallergie (ich verstehe gar nicht, was das ist) hatte, so dass sie mich dann  doch nicht zu sich holen konnte. Aber das ist gar nicht so schlimm - es sollte sich eine  andere gute Lösung für mich finden!  Mama Renate stellte mich nämlich wieder ins Internet - sozusagen als “Restposten”. Dort  fand mich meine Chefin, die sofort Gefallen an mir fand (Eigentlich wollte sie erst drei  Monate später ein Hundekind vom Klöpperhof holen - so hatte sie es jedenfalls geplant).  Also machten sich Chef und Chefin im Juni 2010 von Kiel aus auf nach Lichtenau, um mich  das erste Mal in Augenschein zu nehmen. Man war das ein komisches Gefühl, so im Arm  von zwei für mich völlig fremden Zweibeinern.  Aber sie hatten sich gleich in mich verliebt  und entschieden, mich zu nehmen. Und ich glaube, dass Mama Melly auch damit einver-  standen war - sie ließ sich jeden falls gerne von meinen zukünftigen Rudelmitgliedern  streicheln. Aber vorher musste ich noch ein bisschen bei meiner Hundemama bleiben, um zu wachsen  und um zu lernen. Als ich dann neun Wochen alt war, holten mich meine neuen Zweibeiner  Anfang Juli endlich ab. Der Abschied von meiner Menschenmutter Renate war nicht leicht -  sie hatte sogar ein paar kleine Tränen in den Augen. Aber was soll’s: Das Leben geht  weiter. Ich durfte gleich in die große graue Kiste mit vier Rädern einsteigen und mit nach Kiel  fahren (Später habe ich erfahren, dass die Kiste “Wohnmobil” heißt.) Zuerst lag ich bei  meiner Chefin auf dem Schoß, aber nach einiger Zeit fand ich es auf der Decke am  Fußboden viel gemütlicher, wo ich den größten Teil der Fahrt verschlief. Während der  ganzen Zeit musste ich nur einmal raus, um den Rasen zu begießen. So, jetzt wisst Ihr,  wer ich bin und wo ich herkomme. Mein Chef hat gesagt, wenn Ihr mehr wissen wollt,  musst Ihr auf eines der grauen Felder unterhalb meines schönen Fotos drücken.  Foto: Klöpperhof Foto: Klöpperhof Foto: Klöpperhof