Provence 2015 - Teil 4 hs Reisen und mehr Provence 2015 Home Impressum
© Hans Schönherr 2016
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13. Tag – 21. Juni keine Bewegung Heute liegt ein perfekter Sonntag vor uns. Morgens werden wir von der Sonne geweckt, und ich laufe mit Timmi durch den nahe gelegenen Wald. Schon beim Weggehen liegt ein Duft von frisch gebackenem Baguette in der Luft. Nachdem ich zurück bin, hole ich die zwei bestellten Baguettes von der Rezeption, bestelle gleich noch eins für den nächsten Morgen, was aufgrund von sprachlichen Problemen nicht ganz so einfach ist, aber dann doch gelingt, und wir lassen uns das Frühstück schmecken. Danach genießen Hans und ich noch ein kleines Glas Prosecco, um uns dann den Lesefreuden hinzugeben. Timmi liegt faul in der Ecke und träumt vor sich hin. Mittags machen wir einen kleinen Spaziergang ins Ortszentrum. Allerdings ist es – da auch kaum Bewegung in der Luft ist – doch sehr warm. An einer stillgelegten Tankstelle treffen wir einen Franzosen, der sein Fahrrad in die Ecke gestellt und sich unter die Schatten spendende Überdachung gesetzt hat, sicher um sich zu erholen. Wir grüßen uns fröhlich. Leider verstehen wir nicht so recht, was er uns mitzuteilen hat, aber eine freundliche Geste ist ja auch schon viel wert. Wir sind noch nicht ganz im Ortszentrum, da sehen wir eine kleine relativ unscheinbare Bäckerei. Als ich in den Laden komme, bin ich überrascht, welch herrliche Leckereien dort zu finden sind. Und so fällt es mir nicht schwer, uns für den Nachmittagskaffee einzudecken. Hans geht noch ein paar Straßen ins Zentrum, um den ein oder anderen Schnappschuss zu machen. In Anbetracht der Hitze beschließen wir, uns auf den Rückweg zu machen. Auf dem Campingplatz angekommen, genießen wir Cappuccino und die Leckereien aus der Bäckerei. Danach ist wieder Faulenzen angesagt. Ich versinke in mein Buch und Hans liegt im Schatten und tut: Nichts!!! Gegen Abend machen wir zu Dritt einen Spaziergang in den bereits oben erwähnten Wald. Danach sitzen wir draußen und verspeisen Baguette, Wurst und Käse. Hans stellt fest, dass wir heute „Mittsommernacht“ haben. Nichtsdestotrotz bleiben wir nicht allzu lange draußen, sondern ziehen uns in unsere Kojen zurück. Hans löscht relativ bald sein Licht. Ich lese die letzten Seiten in meinem Buch und stelle wieder einmal fest, wie schön es doch ist, wenn man die Zeit hat, um nach Herzenslust zu Lesen. So stelle ich mir einen perfekten Sonntag vor. 14. Tag – 22. Juni 2015 Peynier – St.-Maximin-la-Ste.-Baume – La Roquebrussanne –Hyères – Giens (89 km) (Karte siehe hier) Morgens lassen wir uns viel Zeit mit dem Aufbruch, nachdem wir nur eine kurze Strecke bis ans Meer vor uns haben. Wir wollen auf die Halbinsel südlich von Hyères – schon lange habe ich mir eingebildet, einmal dorthin zu fahren, jetzt ergibt sich die Möglichkeit. Wir fahren die Strecke, die wir vorgestern gekommen sind, bis nach St.-Maximin-la-Ste.-Baume wieder zurück, kaufen dort noch ein paar Vorräte ein, und weiter geht es dann auf landschaftlich sehr schönen Straßen nach Süden. Bald ist der Touristenort Hyères erreicht. Vor hundert Jahren tobte hier die „High-Snobiety“ – jetzt ist sie Richtung Nizza und Cannes weiter gezogen. Hinter Hyères geht es weiter auf den Damm zur Halbinsel Giens, wo wir den Campingplatz „Olbia“ anfahren. Der Platz ist ziemlich voll, die Zufahrten sind äußerst eng, und die Stellplätze sind sehr klein. Eigentlich kein Campingplatz, der uns so richtig gefällt, aber wir wollen zumindest einmal während unseres Urlaubs Mittelmeer genießen – auch wenn Timmi der einzige ist, der dort baden geht. Aber man hat schöne Aussichten auf die niedlichen kleinen Buchten, sodass ein wenig Mittelmeerflair aufkommt. Aber wir werden hier nicht bleiben: Morgen geht es an der Küste der Reichen und Schönen weiter gen Osten – mal sehen wie weit wir kommen, um dann am Mittwoch zur Gorge de Verdun weiter zu fahren. 15. Tag – 23. Juni 2015 Giens – Hyeres – Bormes-les-Mimosas – Le Lavandou – Ste-Maxime – Frejus – Fayence – La Garde (172 km) (Karte siehe hier) Unser Freund Jens hat heute Geburtstag. Als ich mit Timmi zurück bin, erzählt mir Hans beim Frühstück, dass er Jens bereits eine Geburtstags-Email geschickt hat. Auf dem Campingplatz steht alles sehr eng und nahe beieinander. Unser Bedürfnis, hier länger zu verweilen, ist daher nicht allzu groß, und so machen wir unser WoMo schnell wieder reisefähig. Heute verspricht ein sehr heißer Tag zu werden. Hans möchte gerne die „Schönen und Reichen“ entlang der Küstenstraße bewundern, und so fahren wir erst einmal zurück auf das Festland, um dann die D 98 Richtung Osten einzuschlagen. In Bormes-les-Mimosas leitet uns das Navi dann weiter auf der D 98, obwohl wir die D 559 Richtung Meer hätten einschlagen müssen. Relativ bald stellen wir diese Fehlinformation richtig, in dem wir die D 41 zur Küstenstraße einschlagen, um dann Le Lavandou zu erreichen. Hier steppt der Bär. Auf der Seite zum Meer hin ein Strandabschnitt nach dem anderen, keine Möglichkeiten, um mit dem WoMo zu parken und auf der Seite zum Landesinneren hin Häuser und Appartements. Die Straße ist sehr befahren, und wir malen uns aus, wie es hier wohl in der Hauptsaison zugehen mag. Allerdings erblicken wir auf der ganzen Strecke nur ein einziges, aber relativ niedriges Hochhaus. Was aber wirklich überwältigend ist, sind die vielen verschiedenen Blumen, die es an den noch so kleinsten Stellen in zum Teil gigantischer Höhe zu bewundern gibt: Weiße bis dunkelrote Oleanderbüsche, lilafarbene Bougainvilleas, dazwischen dunkelblaue und gelbe Blumen, sodass wir den großen Rummel erst gar nicht so verspüren. An St-Tropez (Sankt-Troopes: Originalton Navi) vorbei geht es weiter an der Küste Richtung Ste-Maxime bis Frejus. Im Golf von St-Tropez sichten wir zwei große Kreuzfahrschiffe und auch sonst liegt hier gewaltig viel Kapital in Form von Schiffen und Motorbooten im Wasser. In Ste-Maxime zeigt das Thermometer 36  Grad, und sogar ich komme heute ein wenig ins Schwitzen (was sehr ungewöhnlich ist). Was uns die Fahrt auf der Küstenstraße ein wenig verleidet, sind die wüsten Motorradfahrer, die sich überall ob links oder rechts an uns vorbei schlängeln, was außerordentlich nervig (und gefährlich) ist, sowie die vielen Autos, die dazu führen, dass es über lange Strecken nur schrittweise weitergeht. In Frejus haben wir genug von den „Schönen und Reichen“, stellen wir doch immer wieder fest, dass die meisten Leute trotz Sonne und Meer ziemlich griesgrämig dreinschauen, und Hans gibt dem Navi den Befehl, uns auf die D 4 nach Norden zu leiten. Bald sind wir weg von dem Gewusel und fahren auf einer gelbgrünen Strecke – so unser Autoatlas – in Richtung Fayence. Die Straße ist teilweise sehr eng und die Ausblicke sind atemberaubend schön. Auf einem Rastplatz genießen wir unsere Kaffeepause (Apfel mit Hüttenkäse für Timmi und Schokoladenkuchen mit Cappuccino für Hans und mich). Obwohl wir wesentlich höher sind als unten am Meer, zeigt das Thermometer immer noch 35 Grad. Da aber ein angenehmer Wind weht, ist es gut auszuhalten. Während unserer Fahrt erreichen wir immer wieder 1000  Meter über dem Meeresspiegel. Vom Auto aus blicken wir auf die Dächer von Fayence herab und finden es etwas schade, dass wir mit unserem großen Gefährt keinen Parkplatz finden, um durch den Ort zu schlendern. Nun ist es nicht mehr weit bis zu dem Übernachtungsplatz, den Hans für uns ausgesucht hat, denn unser Navi leitet uns über die D 563 zur D 6085. Diese führt Richtung Westen nach Castellane. Doch so weit wollen wir gar nicht fahren, denn unser Campingplatz befindet sich noch unterhalb von Castellane bei La Garde. Das letzte Stück bis dahin fahren wir auf der historischen Route Napoleon. In diesem Jahr ist es genau 200 Jahre her, dass der französische Kaiser von der Insel Elba geflohen ist und genau diese Route entlang marschierte, um seine Macht zurückzugewinnen. Unser Platz für die Nacht ist schnell hergerichtet und das erste kühle Bier dieses Tages zischt nur so weg. Hans geht zur Bar, um uns einen Platz auf der Terrasse des Restaurants für heute Abend um 20 Uhr zu sichern. Wir freuen uns auf ein hoffentlich schmackhaftes Abendessen. 16. Tag – 24. Juni 2015 La Garde – Castellane – Rte. des Cretes – Moustiers-Ste-Marie – Bras- d’Asse – Forcalquier – Banon (155 km) (Karte siehe hier) Gestern Abend hatten wir im Restaurant des Campingplatzes noch sehr gut gegessen: Es gab Pizza – allerdings hätte man auch andere Dinge bestellen können. Das gesamte Personal des Campingplatzes sprach Deutsch – es waren wohl hauptsächlich Holländer dort beschäftigt. Heute Morgen entscheiden wir uns dafür, im WoMo zu frühstücken, da es draußen nur so von ekligen Fliegen wimmelt. Bald sind wir reisefertig, und der landschaftlich wohl aufregendste Teil unserer Tour beginnt. Wir fahren bei Castellane in die Verdon-Schlucht hinein. Die Straße windet sich zunächst parallel des Flusses auf gleicher Höhe dahin. Nach oben sehen wir riesige Felsen, von denen man annehmen könnte, dass sie jederzeit auf uns hinabstürzen könnten. Die Felsen sind teilweise ausgehöhlt, damit die Straße Platz hat. Nach einiger Zeit verlässt sie die Ebene des Flusses und windet sich auf Serpentinen immer weiter aufwärts. Die Straße wird immer enger, sodass man Probleme hat, entgegen kommenden Fahrzeugen auszuweichen. Einige rasante Motorradfahrer interessiert das nicht: Sie überholen auch in engsten Kurven und an unübersichtlichen Stellen. Wir erreichen schließlich die Stelle, an der die Routes des Cretes beginnt. Hier wird man (fast auf einer Rundtour) ganz nah an den Abgrund oberhalb des Canon Du Verdon herangeführt. Es eröffnen sich atemberaubende Anblicke mehrere hundert Meter tief nach unten und auf die wilde und aufregende Landschaft des Canon. Die Straße hat keine Leitplanken – wenn man da die Nerven verliert, fällt man ganz schön tief. Glücklicherweise ist ein Teil der Straße Einbahnstraße, sodass man nicht mit Entgegenkommern rechnen muss. Besser ist es dennoch, auch damit diese Möglichkeit ins Auge zu fassen: Plötzlich taucht ein Motorrad im Gegenverkehr auf – einige Radler auch. Bald ist schließlich Moustiers-Ste-Marie erreicht, und die Straßen werden wieder etwas gradliniger und weniger steigungsreich. Wir kommen an unzähligen Lavendelfeldern vorbei, und ein Hase hat Glück, dass er von uns nicht überfahren wird. Schließlich fahren wir fast 20 Kilometer auf einer gelben Straße entlang, die keinen Spaß macht. Sie ist zwar weitgehend gerade, aber voll von Schlaglöchern und Bodenwellen. Wir überqueren die Durance, passieren Forcalquier und machen schließlich gegen 13:00 Uhr unsere Mittagspause, insbesondere damit Timmi zu seinem Recht kommt. Nachdem wir alle drei keine Lust mehr haben, bei diesen Temperaturen noch viel weiter zu fahren, suchen wir im ACSI-Führer einen Campingplatz, den wir dann schließlich bei Banon ansteuern. Es ist knapp 30 Grd warm, gut dass wir eine Markise haben, die uns vor den Sonnenstrahlen ein wenig schützt. Timmi kämpft wieder mit den auch hier allgegenwärtigen Fliegen. Diese nerven so, dass wir das Abendessen im WoMo zu uns nehmen. Der Rotwein von der Cotes de Provence mundet hervorragend. 17. Tag – 25. Juni 2015 Banon – Sault – Nyons – Bourdeaux – Mirabel-et-Blancons (153  km) (Karte siehe hier) Heute werden wir die Provence wieder verlassen. Hans hat im Navi bereits eine schöne Strecke programmiert. Doch zunächst einmal sitzen wir in der Sonne, freuen uns, dass es uns so gut geht und genießen unser Frühstück. Danach fahren wir vom Campingplatz aus zurück in den kleinen Ort Banon, der weit über die Grenzen hinaus für seinen ausgezeichneten Ziegenkäse bekannt ist. Wir parken unseren fahrbaren Untersatz und laufen erst einmal bis hoch zum alten Teil des Dorfes. Obwohl noch früher Vormittag ist, ist der Anstieg doch schon ganz schön schweißtreibend. Auf dem Rückweg gehe ich in einen winzig kleinen Laden – den im Reiseführer angepriesenen Käseladen können wir nirgendwo entdecken – und ich erstehe für Hans einen Ziegenkäse in Kastanienblätter eingehüllt und einen Ziegenkäse mit Pfeffermantel. Der Inhaber des Ladens ist von mächtiger Statur und passt kaum hinter die Ladentheke. Er versucht mir klarzumachen, dass man den Ziegenkäse auf keinen Fall mit Rotwein sondern nur mit Weißwein genießen soll. Obwohl ich leider kein französisch spreche, hatten wir einen netten Plausch. Da wir immer wieder gerne in Frankreich verweilen, überlege ich mir nach diesem Besuch in dem kleinen Laden, ob es nicht doch schön wäre, sich mit den Menschen dort richtig unterhalten zu können, und da ich ja mein Büro im kommenden Jahr endgültig abwickeln werde, ließe sich ja der ein oder andere Volkshochschulkurs besuchen! Unsere Fahrt geht weiter bis Sault. Ein Spaziergang durch den Ort fiel ja auf dem Hinweg dem wasserfallähnlichen Regenguss zum Opfer und außerdem gibt es dort eine berühmte Patissérie mit exzellenten Süßwaren. Vor allen Dingen die Merengen hatten es uns schon beim letzten Besuch angetan. Hans macht es sich mit Timmi in einem Kaffee bei einem Kaffee gemütlich, und ich spaziere durch die Läden, um neben Merengen auch noch in paar Mitbringsel für unsere Lieben zu Hause, die sich während unserer Abwesenheit um Haus und Garten kümmern, zu erstehen. Außerdem entdecke ich einen Laden, in dem es lange dünne Salamiwürste in vielen Variationen gibt. Da Hans morgen Geburtstag hat, kaufe ich noch zwei Exemplare, sodass neben Ziegenkäse und dem hoffentlich dazu passenden Weißwein, einem in Welzheim erstandenen Schmöker sowie einem Gutschein für eine neue Bohrmaschine auch noch zwei Würste auf dem Geburtstagstisch liegen werden. Nach meinen Einkäufen geselle ich mich zu Hans, und wir trinken noch einen wohlschmeckenden Kaffee. Ich mache mich noch einmal auf den Weg, in der Hoffnung, eine kleine Galerie zu finden, um vielleicht auch noch ein schönes Bild aufzutreiben. Spätestens auf dem Parkplatz wollen wir uns wieder treffen. Eine Galerie ist schnell gefunden, nur das passende Bild nicht. Unterwegs treffe ich Hans mit Timmi, die ebenfalls Richtung Parkplatz marschieren. Auf der D 942 geht es erst Richtung Norden und dann weiter auf der D 72 nach Westen. Der Plan von Hans, den Mont Ventoux östlich und nördlich zu umfahren, geht voll auf. Immer wieder haben wir imposante Ausblicke auf den höchsten Berg in der Gegend. Wir sind begeistert von der üppigen Vegetation mit ihren verschiedenen Bäumen, Büschen und Blumen. Der Ginster leuchtet besonders gelb. Außen herum die Berge. Immer wieder sehen wir auch kleine Dörfer, die aussehen, als wären sie an die Berge geklebt. Unsere Fahrt führt uns weiter nordwärts Richtung Nyons und danach plötzlich nach Osten, obwohl wir eigentlich nach Westen müssen. Hier durchfahren wir die Gorge Aubres, die uns wieder neue und faszinierende Eindrücke vermittelt. Unser Navi führt uns aber bald auf die D 70, einer weißen Straße im Atlas, die vermuten lässt, dass sie sehr eng sein dürfte. Allerdings sind wir dann überrascht, wie gut es sich hier fahren lässt. Da die Strecke im Atlas über weite Teile auch grün unterlegt ist, können wir bis Bourdeaux noch einmal mehr viel herrliche Landschaft genießen. Nur die Lavendelfelder, die uns über viele Kilometer begleitet haben, sind verschwunden. Kein Wunder, wir sind ja auch nicht mehr in der Provence. Dafür kommen die ersten Sonnenblumenfelder in Sicht, deren volle Pracht aber noch nicht zu erkennen ist. Von Bourdeaux aus haben wir nur noch ein kurzes Stück zu fahren, dann sind wir in Mirabel-et-Blancos, unserem Domizil für zwei Nächte. Hans hat morgen Geburtstag und möchte diesen Tag nicht hinter dem Steuer verbringen. Eigentlich ist geplant, am Abend das zum Campingplatz gehörende Restaurant aufzusuchen. Doch irgendwie können wir uns nicht so recht aufrappeln. Ich sause noch schnell in den kleinen Supermarkt neben dem Campingplatz und ergattere das !letzte! Baguette. Einem gemütlichen Abend mit allem, was der Kühlschrank so hergibt, steht somit nichts mehr im Wege. Obwohl wir nicht viel getan haben, sind wir bald müde und schaffen es nicht mehr bis Mitternacht aufzubleiben, um auf Hans anzustoßen. Macht aber nix, das holen wir morgen nach. 18. Tag – 26. Juni 2015 Keine Bewegung Heute hat Hans Geburtstag. Ich stehe etwas früher auf und versuche, möglichst geräuschlos den Geburtstagstisch für meinen Liebsten herzurichten. Wie sich das gehört, steht sogar eine brennende Kerze (LED) dabei. Danach will ich mich mit Timmi davonschleichen, damit Hans noch ein wenig schlafen kann, aber er schlägt plötzlich seine Augen auf. Er freut sich über meine Glückwünsche und will mit dem Auspacken seiner Geschenke warten, bis ich zurück bin. Nachdem Timmi und ich den Morgenspaziergang absolviert haben, sause ich in den Supermarkt beim Campingplatz und kaufe neben dem üblichen Baguette auch noch eine Flasche Sekt und Merengen für den Geburtstagskaffee. Ich habe Hans in Aussicht gestellt, dass er an diesem besonderen Tag nichts zu tun hat, als mit den Fingern zu schnipsen, und seine Wünsche würden von mir sofort in die Tat umgesetzt werden. So übernehme ich heute auch den Eintrag ins Tagebuch, obwohl Hans dran wäre, zu schreiben. Hans hatte eh genug damit zu tun, die ihm zugedachten Glückwünsche per Telefon, SMS oder Email in Empfang zu nehmen. Es wird ein sehr schöner Tag, an dem es auch die Sonne sehr gut mit uns meint. Vom Gefühl her ist es wohl der heißeste Tag, den wir seit Beginn unseres Urlaubs erleben dürfen. Mittags gehe ich deshalb mit Timmi hinunter zum Fluss, damit er sich etwas abkühlen kann. Danach sind wir dann wieder eher träge und faul. Den Abend verbringen wir im Restaurant vom Campingplatz und lassen es uns dort mit einem sehr schmackhaften Essen gut gehen. Danach laufe ich mit Timmi noch eine Runde und treffe Hans dann wieder bei unserem WoMo, um noch ein Weilchen draußen zu sitzen und den Tag Revue passieren zu lassen. Zum Abschluss meint Hans, dass es ein sehr schöner Geburtstag für ihn gewesen sei.
zum Anfang zum 19. Tag Auch das muss erledigt werden: Tagebuch schreiben Spaziergang durch Peynier Spaziergang durch Peynier Spaziergang durch Peynier Auch Timmi erholt sich Timmi badet als einziger - Christl nur die Füße Timmi badet als einziger - Christl nur die Füße ... und endlich Erholung! an der Küste der Schönen und Reichen an der Küste der Schönen und Reichen
Gorge du Verdon Gorge du Verdon Gorge du Verdon Gorge du Verdon Gorge du Verdon Gorge du Verdon Gorge du Verdon Lavendel überall Banon Banon Banon Banon Banon Banon Banon Banon Geburtstagsgeschenke