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2. Tag: Regensburg Ich stehe um 8:00 Uhr auf und bekomme ein gutes Frühstück. Gegen 9:30 Uhr brechen Lutz und ich bei schönem Wetter zur Feuerwehrschule Regensburg, die allerdings in Lappersdorf, einer Nachbargemeinde von Regensburg liegt, auf. An der Feuerwehrschule habe ich während meiner Tätigkeit im Freistaat Bayern bis 1989 viele Tage als Leiter der Prüf- und Versuchsstelle Regensburg, des Abnahmedienstes und technischen Prüfdienstes zugebracht. Gegen 10:00 Uhr kommen wir dort an. Wir werden vom Schulleiter begrüßt und dürfen unter fachkundiger Leitung eines Mitarbeiters der Schule die Liegenschaft besichtigen. Uns angeschlossen haben sich Herr Schanderl, ein ehemaliger Mitarbeiter von mir, und Herr Schiegl, ein ehemaliger Lehrer der Schule. Seitdem ich das letzte Mal vor rund 23 Jahren hier gewesen bin, hat sich viel getan: Anstelle der Parkflächen gibt es nun ein Parkhaus. Neue Unterkünfte sind gebaut worden. Küche und Kantine sind in Neubauten untergebracht worden, und die bisherigen Dreibettzimmer sind zu Zweibettzimmern umgebaut.   Die Prüf- und Versuchsstelle ist stillgelegt, verkommt zur Zeit und soll im nächsten Jahr komplett "platt gemacht" werden. Das tut mir dann doch ein bisschen weh, wenn ich daran denke, wie viel Zeit und Arbeit wir seinerzeit in die Projektierung und die Fertigstellung dieser Einrichtung gesteckt haben. Im Floriansstüberl, dem Gemeinschaftsraum des Lehrpersonals, "kontrolliere" ich, ob der alte Feuermelder, den ich vor vielen Jahren einmal gestiftet habe, noch vorhanden ist - er ist es. Es ist schön, während des Rundganges ein paar ehemalige Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu können. Mittags essen wir in der neuen Schulküche. Ich gönne mir einen sehr guten Spargelauflauf. Nachdem wir in der Kantine einen Cappuccino getrunken haben, fahren wir nach Regensburg, parken das Auto direkt bei der ehemaligen alten Feuerwehrschule (jetzt Polizei) und machen unter Führung von Herrn Schiegl einen Stadtrundgang, der uns zunächst zum Spitalgarten in "Stadt am Hof" führt. Wir überqueren die "steinerne Brücke" - Weltkulturerbe - die derzeit gerade renoviert wird und gehen zur Wurstkuchl, der angeblich ältesten Wurstbraterei Deutschlands, wo wir uns ein Bier und zwei Bratwürstl einverleiben. Unter fachkundiger Führung von Herrn Schiegl besichtigen wir anschließend den Dom mit seiner an der Decke aufgehängten Orgel und den wunderschönen alten Bleiglas- Fenstern. Der Dom ist wirklich sehenswert. Anschließend durchstreifen wir die engen Gässchen der Altstadt und schauen uns einige historische Gebäude, Hotels und Restaurants an. Es ist wirklich nett, dass sich Herr Schiegl die Zeit nimmt, mir alles zu zeigen. Er hat außerdem Kontakte in Tschechien und im Bayer. Wald für mich herausgesucht, an die ich mich wenden kann, wenn es einmal nicht weitergehen sollte oder wenn ich Probleme habe. Schließlich gelangen wir zu einer Regensburger Traditionswirtschaft, wo wir unseren Durst löschen und einiges aus der Vergangenheit wieder aufwärmen. Gegen 17:30 Uhr machen sich Lutz und ich per Bus auf den Rückweg nach Neutraubling, wo wir noch einen schönen Abend bei angenehmen Gesprächen verbringe.
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2. Tag - 3.5.2012
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