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Andalusien 2014
26. April 19. Tag: Burgos – Logroño – Ibaneta-Pass – St. Jean-Pied-de Port – Bayonne – Bordeaux – Campingplatz bei Montguyon (570 km) Als wir gegen 7:30 Uhr aufwachen, beginnt es zu regnen. Christl macht sich dennoch mutig mit Regenzeug und Timmi auf den Morgenspaziergang. Ich lege mich noch einmal für eine halbe Stunde in die Koje und fange dann an, das Frühstück vorzubereiten. Bei Regen fahren wir los Richtig Nordwesten. In Santo Domingo de la Calzada machen wir Halt, und ich gehe ich einen DIA%-Markt einkaufen – schließlich ist morgen Sonntag, und wir brauchen noch ein paar Vorräte. Uns begegnen links und rechts der Nationalstraße viele Pilger, die offensichtlich in St.-Jean-Pied-de-Port oder in Pamplona gestartet sind. Wir fahren auf Autobahnen und Nationalstraßen über Logroño, Estella, Puente de la Reina und Pamplona nach Roncesvalles und über den Ibaneta-Passe nach St.-Jean-Pied-de-Port. Ich schwelge in Erinnerungen an meine Fahrrad-Pilgerreise von vor drei Jahren und erzähle Christl alle möglichen Sachen, die mir seinerzeit passiert (und jetzt plötzlich wieder eingefallen) sind. Am Ibaneta-Pass machen wir in einer Höhe von 1.020 m bei wolkenverhangenem Himmel unsere Mittagsrast. Unser Navi hat uns den (vermeintlich) besten Weg gen Heimat ausgesucht und leitet uns durch dichten Regen an die französische Atlantikküste nach Bayonne. Ein Kreisverkehr löst den anderen ab, und langsam nervt die Route, die das Navi sich ausgesucht hat. Schließlich gelangen wir auf die Autobahn von Hendaye nach Bordeaux. Wir haben dem Becker-Navi zwar gesagt, dass wir ausschließlich mautfreie Straßen fahren möchten, aber plötzlich sollen wir dennoch eine Wegelagerergebühr von 5,30 € zahlen. Das wiederholt sich noch einmal, bis wir Bordeaux erreichen. Das Wetter wird langsam wieder besser, vereinzelt schaut blauer Himmel zwischen den Wolken hervor. Hinter Bordeaux verlassen wir die ab dort mautpflichtige Autobahn nach Paris und fahren auf einer kostenfreien Autobahn Richtung Angouleme und Limoges. Bei Montguyon verlassen wir diese und fahren auf einen kleinen gemütlichen Campingplatz, den wir im ACSI-Führer gefunden haben. Wir werden von einer netten Holländerin begrüßt, die den Campingplatz betreibt. Das Wetter hat sich inzwischen gebessert: Der Himmel ist blau, Außentemperatur 18 Grd.
Andalusien 19.Tag
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