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Andalusien 2014
24. April 17. Tag: Olvera – Zahara – Sevilla (113 km) Morgens ist es gegen 8:00 Uhr noch nebelig. Christl macht sich mit Timmi auf den Weg für das „Morgengeschäft“. Ich schlafe noch ein viertel Stündchen und bereite dann das Frühstück vor. Das wenige Brot, das gestern übrig geblieben ist, backen wir in unserem Spezialbackofen auf, vergessen dann aber, nach 10 Minuten das Gas abzudrehen, so dass das Brot relativ „kross“ ist. Gegen 9:00 Uhr verlassen wir den Campingplatz Olvera – vorerst zum letzten Mal. Da wir nur rund 110 km bis Sevilla vor uns haben, beschließen wir, doch noch einen Abstecher nach Zahara de la Sierra zu machen. Diesen Entschluss sollen wir nicht bereuen: Als wir über die Staumauer vor Zahara rollen, breitet sich das Dörfchen vor uns am Hang aufwärts steigend aus. Schnell finden wir einen Parkplatz. Wir erkunden die engen, steil aufwärts führenden Gässchen, werfen Blicke in die Blumengeschmückten Hauseingänge und trinken schließlich auf einem kleinen Platz vor der Kirche einen Café con Leché. Wirklich prächtig, dieses Dörfchen, das wir hier entdeckt haben. Wegen meiner Probleme mit dem Hüftgelenk verzichten wir darauf, auch noch die alles überragende Burganlage zu ersteigen und anzuschauen, sondern machen uns wieder auf den Abstieg zu unserem Moritz. Dieser wartet wohlbehalten auf uns. Bilder von Zahara Wir fahren nun auf einer gut ausgebauten Straße weiter nach Sevilla, das wir nach rund 100 km erreichen. Unterwegs überraschen uns ein paar Regenschauer, die wir aber bald wieder vergessen. Auf einer riesigen Brücke überqueren wir den Guadalquivir (bis hierher fahren Seeschiffe!) und erreichen schließlich den WoMo-Stellplatz ziemlich zentrumsnah (ca. 20 Minuten zu Fuß) und direkt am Guadalquivir gelegen. Nach einem Cappuccino und ein paar Keksen packen wir unsere „Siebensachen“ zusammen und laufen bei schönstem Wetter in die Innenstadt von Sevilla. Wir durchqueren wundervolle Parkanlagen, bewundern die prächtigen Bauten am Plaza de Espania und laufen weiter zum Torre del Oro. Nach ein paar weiteren Metern und zwei Bieren kommen wir zur Kathedrale Maria de la Sede, der von der Grundfläche her größten gotischen Kathedrale der Welt. Diese umrunden wir und sind dabei voll im Touristentrubel eingefangen. Wahrscheinlich könnte man noch etliche Tage durch Sevilla streifen und würde immer noch neues entdecken. Bilder von Sevilla Mir macht aber erneut meine Hüfte Probleme, so dass wir uns dafür entscheiden, zum Stellplatz zurückzugehen. Gegen 18:00 Uhr kommen wir dort wieder an. Uns mundet bei einem erneuten Regenschauer die Brotzeit außerordentlich. Die letzten Abendstunden scheint die Sonne, die uns daran denken lässt, dass es in Deutschland wohl nicht ganz so schön wie hier ist. Morgen soll unsere Rückfahrt beginnen. Als Etappenziel haben wir uns Burgos vorgenommen.
Andalusien 17.Tag
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