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Andalusien 2014
22. April 15. Tag: Olvera – Setenil – Ronda (45 km) Das Wetter ist gut, nur ein paar Wölkchen sind am Himmel zu sehen. Beste Voraussetzungen für unsere heutige Tagesetappe. In Setenil de las Bodegas, einem wunderschönen Exemplar der „Weißen Dörfer“, machen wir Halt und spazieren durch die engen und malerischen Gässchen. Es macht Spaß das „Gewurle“ zu beobachten. Erschreckend ist manchmal, mit welcher Geschwindigkeit die einheimischen Autofahrer und –innen durch die engen Gassen jagen. Timmi ist bei diesen Stadtspaziergängen immer außenordentlich angespannt, weil ihn offensichtlich die Vielfalt der fremden Gerüche fasziniert. Alles in allem ist er aber sehr brav und geht ordentlich „bei Fuß“. In Arriate wird die Ortsdurchfahrt so eng, dass ein paar PKWs zum Unwillen ihrer Fahrer zurückfahren müssen, damit ich durch die enge Straße hindurchkomme. Links und rechts der Spiegel sind nur ein paar Zentimeter Platz. In Ronda versuche ich einen Stell-/Parkplatz zu erreichen, der durch den WoMo-Führer empfohlen wird. Der liegt jedoch so weit vom Zentrum entfernt, dass wir gleich zum Campingplatz El Sur weiterfahren, der rund 1000 m vom Stadtrand entfernt liegt. Ein schöner Campingplatz. Ich frage die Dame der Rezeption, ob sie Englisch spricht. Sie meint dann, ob ich auch zufrieden sei, wenn sie Deutsch mit mir redet, sie sei in Deutschland aufgewachsen – so ist es einfach einfacher. Nach einer kurzen Mittagspause machen wir uns auf nach Ronda, das wohl interessanteste „weiße Dorf“. Nach rund 1500 m erreichen wir die Stadtmauer, auf der wir auch einen kleinen Spaziergang wagen, den wir jedoch wegen Glasscherben in Anbetracht von Timmis Pfoten abbrechen. In einer kleinen Bar lassen wir uns Getränke bringen (ich eine Cania, Christl einen Kaffee). Da geht es weiter in das sehr touristische Zentrum von Ronda. Obwohl wir bereits vor etlichen Jahren schon einmal hier waren, kommt uns dieses Mal alles – bis auf die berühmte, 98 m hohe Brücke Puente Nuevo über die El-Tajo-Schlucht – anders vor. Wir entdecken viel Neues und sind erneut begeistert von diesem hübschen Städtchen. Schließlich haben wir genug gesehen und schlendern die insgesamt 3 ½ Kilometer zum Campingplatz zurück – nicht ohne zwischendurch noch einmal eingekehrt zu sein, um den Flüssigkeitspegel ins Lot zu bringen. (Bilder von Ronda siehe hier)
Andalusien 15.Tag
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